Trinkwasserqualität
Gutes Wasser für die Region

So setzt sich unser Wasser zusammen
Analyseergebnisse
Der Ortsteil St.Goarshausen-Heide wird über die Ortsgemeinde Bornich versorgt. Dies sind die Untersuchungsergebnisse
FAQ
In selten genutzten Leitungen – etwa in Schulen nach den Ferien oder in Ferienhäusern – kann das Wasser über längere Zeit stehen (stagnieren). Dabei können sich Keime vermehren oder sich Metalle aus den Leitungen leicht lösen. Deshalb empfiehlt es sich, das Wasser kurz ablaufen zu lassen, bis es spürbar kühler wird, bevor man es zum Trinken oder Kochen verwendet.
Die Wasserhärte gibt an, wie viel Calcium und Magnesium im Wasser gelöst sind. Mit über 2,5 mmol/l (17 °dH) gilt unser Wasser als „hart” – das ist gesundheitlich unbedenklich, im Gegenteil: Calcium und Magnesium sind wichtige Mineralstoffe für Knochen, Zähne und Muskelfunktion. Bemerkbar macht sich hartes Wasser vor allem durch Kalkablagerungen in Wasserkocher, Waschmaschine oder Kaffeemaschine.
Im Wasserwerk St. Sebastian kommen gemäß §26 TrinkwV zwei Aufbereitungsstoffe zum Einsatz: Chlordioxid (ca. 0,06 mg/l) zur Desinfektion und Flüssigphosphat (ca. 3,0 mg/l) zum Schutz der Rohrleitungen vor Korrosion. Beide Mengen sind streng reguliert und liegen weit unter den zulässigen Grenzwerten.
Der gesetzliche Grenzwert liegt bei 50 mg/l, unser Durchschnittswert bei 19 mg/l – deutlich darunter. Erfreulich ist zudem, dass dieser Wert seit 16 Jahren kontinuierlich sinkt. Nitrat gelangt hauptsächlich über die Landwirtschaft ins Grundwasser; ein niedriger, stabiler Wert ist ein gutes Zeichen für den Zustand der Wassereinzugsgebiete.
Alle aktuellen Analysewerte veröffentlichen wir als PDF-Berichte (Gruppe A und B nach §28 TrinkwV sowie den Analysenbericht für Bornich), zusätzlich kannst du über das Wasserportal Rheinland-Pfalz jederzeit weitere amtliche Daten einsehen.
